Was braucht ein Kind zum Spielen?

Häufig sind die Kinderzimmer voll mit Spielzeug und das Kind hat trotzdem ständig Langeweile. Da stellt man sich häufig die Frage, was man noch alles besorgen sollte, damit das Kind allein spielt. Aber was genau braucht ein Kind zum Spielen? Nachfolgend sind ein paar Tipps, was tatsächlich gegen Langeweile hilft!

Das Spielzeug sollte überschaubar sein

Die große Vielfalt der Spielwelten kann Eltern schnell überfordern. Dabei brauchen Kinder gar nicht so viel Spielzeug. Sind die Kleinen unter 2 Jahren, brauchen sie im Grunde genommen kein Spielzeug. Denn alles, was sie ergreifen können, reicht aus. Das kann zum Beispiel Folgendes sein:

  • Schachteln
  • Plastikflaschen
  • Kleine Schüsseln
  • Backformen

Sind die Kinder schon älter, sollte man das Spielzeug dem Entwicklungsstand des Kindes angepasst werden. Hier sind zum Beispiel Puzzle, Puppen oder Spielzeug zum Ziehen, Stecken, Schütteln oder Stapeln bestens geeignet.

Zu viel Spielzeug kann die Aufmerksamkeit des Kindes stören. Hierbei geht die Konzentration schnell verloren oder das Kind verliert die Lust am Spielen.

Kinder brauchen Raum und Zeit zum Spielen

Kinder sollten Spielbereiche haben, in denen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Richtet man also seine Wohnung auf ein spiel- und entdeckungsfreudiges Kind ein, muss man zwar mit Chaos rechnen, aber auch mit viel Freude vonseiten des Kindes.

Wichtig hierbei ist allerdings, dass die Wohnung kindersicher ist und die Lieblingsdekoration außer Reichweite gebracht wird. Zudem sollte man seine persönlichen Grenzen von Anfang an klar machen. Beispielsweise dürfen Wasserspiele ausschließlich im Bad oder der Küche stattfinden.

Allerdings reicht der Raum drinnen nicht immer aus. Daher sollte man seinen Kindern immer wieder Aktionen außerhalb der Wohnung anbieten. Das kann zum Beispiel Folgendes sein:

  • Ein Waldspaziergang.
  • Ein Spielplatzbesuch.
  • Pfützen hüpfen nach einem Regen.

Auch ein städtischer Hinterhof kann interessant für Kinder sein.

Anregungen zum Beschäftigen müssen nicht immer Spiele sein

Es kann vorkommen, dass ein Spiel ins Stocken gerät. Dann können Anregungen hilfreich sein, die nichts mit dem Spielen zu tun haben. Zum Beispiel kann man mit seinem Kind gemeinsam ein Dessert zubereiten oder das Spielzeugregal neu anstreichen.

Sind die Kinder größer, bietet sich auch gut ein Wochenende auf einem Bauernhof an. Hier können sie sich auf der einen Seite austoben und lernen auf der anderen Seite etwas über die Tiere und die Arbeit, die damit verbunden ist.

Fazit

Kinder lernen viel voneinander. Daher ist das Wichtigste für die Beschäftigung ein Spielgefährte. Hier gibt es auch die Möglichkeit einer Spielgruppe beizutreten, wenn im engeren Umfeld keine gleichaltrigen Kinder sind.

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